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Leberkrebsrate steigt dramatisch – frühe Leberdiagnostik schützt!


18. May 2009

Mit weltweit 600.000 neu diagnostizierten Fällen ist Leberkrebs die sechsthäufigste Krebsart und dabei auch die tödlichste, denn jeder dritte krebsbedingte Todesfall geht zu Lasten dieser Erkrankung. Meist tritt sie als Folge einer chronischen Hepatitis B oder C auf und entwickelt sich dabei besonders tückisch, denn die Symptome bleiben lange verborgen. Daher wird sie häufig als „Silent Killer“ bezeichnet.

Nach Schätzungen der Deutschen Krebshilfe erkranken allein in Deutschland jährlich etwa 5.300 Menschen an Leberkrebs. Eine Zahl, die sich in den letzten drei Jahrzehnten mehr als verdoppelt hat und eine Dynamik widerspiegelt, die sich bei keiner anderen Krebsart zeigt.

Experten vermuten, dass jeder 12. Mensch weltweit von einer chronischen Virushepatitis - der Hauptursache des Leberkrebses - betroffen ist. Aus diesem Grund steht der Welt-Hepatitis-Tag am 19. Mai 2009 auch unter dem Motto: „Bin ich die Nummer 12?“ (www.binichdienummer12.de). In vielen Orten Deutschlands werden dazu Aktionen mit Test- und Beratungsmöglichkeiten angeboten.

Wie das Hepatitis-Informationsportal www.hepatitis-care.de berichtet, zeigen Studienergebnisse, dass Menschen mit Hepatitis C-Infektionen ein erhöhtes Sterberisiko aufgrund von Krebserkrankungen haben. Dazu zählen – neben dem Leberkrebs – auch andere Krebsformen wie beispielsweise Speiseröhrenkrebs oder Gallenblasenkrebs.

Eine Schlüsselrolle in der Bekämpfung der Hepatitis und des Leberkrebses nimmt die frühe Diagnose ein. Ähnlich wie bei einer chronischen Hepatitis C sind auch 40 Prozent der Leberkrebs-Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose symptomfrei. Deshalb sind Hausärzte bei der Beurteilung von Laborwerten besonders gefordert, denn hieraus lässt sich frühzeitig der Verdacht auf eine Hepatitis-Erkrankung ableiten.

Für weiterführende Informationen zur Hepatitis-Diagnostik und -Erkrankung klicken Sie bitte hier: www.hepatitis-care.de.

Jonas Scheiffele
Projektmanager

KWHC GmbH
Alewinstraße 13
29525 Uelzen
Germany
Fon: +49 581 973 9180
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js@kwhc.de

IPT Insulinpotenzierte Therapie bei Borreliose


20. April 2009

Insulinpotenzierte Therapie ist eine noch relativ unbekannte Behandlungsform, die bei Borreliose, Krebs, Syphilis, Herpesinfektionen und anderen schwer behandelbaren Erkrankungen eingesetzt werden kann.

Das Prinzip beruht auf dem Einsatz von Insulin als Türöffner, um die erkrankten Zellen mit einem entsprechenden Medikament in sehr niedriger Dosierung effektiv zu erreichen. Der Vorteil liegt darin, dass nur 10-20% der sonst benötigten Mengen des Therapeutikums unter Insulinvorbehandlung verabreicht wird. Somit werden auch die unverwünschten Nebenwirkungen deutlich reduziert oder gar vermieden.

Die Geschichte der „IPT“:
1925 wurde das Insulin entdeckt. Der mexikanische Militärarzt Dr. Donato Perez Garcia hat als Militärarzt seit 1930 experimentell an Syphilis erkrankte Soldaten, später auch Patienten mit Krebs und anderen Erkrankungen mittels „IPT“ erfolgreich behandelt. Über 2 Generationen wurde diese Therapie weiter zu einer sicheren, effektiven Therapie entwickelt.

Das Prinzip der Therapie:
Das Insulin bewirkt als körpereigenes Hormon die Aufnahme von Kohlenhydraten in die Zellen. Infizierte, kranke Zellen haben auf der Oberfläche etwa 6 mal so viele Insulinrezeptoren wie normale, gesunde Zellen. Das Insulin wird während der Therapie als Hilfe für die Einschleusung von Medikamenten direkt in die Zelle genutzt, ohne dass dafür große Konzentration der Medikamente im Plasma erreicht werden müssen. Es erfolgt eine Art selektive Therapie kranker Zellen mit Auslösung der Apoptose (natürlicher Zelltod). Gesunde Zellen werden dabei weitgehend geschont.

Warum unbekannt:
Zunächst wurde diese nach der Entdeckung des Penizillins und durch die eigenständige Entwicklung der Chemotherapie verdrängt. Ein weiterer Nachteil der „IPT“-Behandlung ist der hohe zeitlicher Aufwand, sowie die strenge notfallmäßige Überwachung. Durch die Zunahme der Antibiotikaresistenzen und durch die enttäuschenden Ergebnisse der Chemotherapie – hier speziell bei Brustkrebs - weckt „IPT“ heutzutage zunehmend Interesse bei innovativ tätigen Kliniken und Ärzten. Weltweit gibt es Hunderte Ärzte, die speziell für die „IPT“-Behandlung ausgebildet worden sind. Es wäre dringend erforderlich, dass private Versicherungen diese effektive Therapie für den betroffenen Patienten übernehmen.

Ablauf der Therapie:
Der Patient bekommt nüchtern eine individuell genau errechnete Menge Insulin intravenös appliziert. Eventuell auftretende vegetative Reaktionen werden durch Akupunktur, stabilisierende Kreislaufmedikamente und Antiemetika kontrolliert. Unter EKG-Überwachung, Sauerstoffpartialdruck Messung, Sauerstoffgabe und Notfallbereitschaft wird der Blutzucker kontrolliert bis auf etwa 25-30 mg% gesenkt. Im therapeutischen Fenster der adrenergen Phase werden etwa 10-20% der sonst normalen Dosis von auf die Erkrankung speziell abgestimmten Medikamente intravenös verabreicht. Kranke Zellen, die besonders für Insulin empfindlich sind, werden in diesem angeregten Zustand selektiv therapiert. Durch die abschließende ebenfalls intravenöse Verabreichung einer Zuckerlösung wird der Patient wieder stabilisiert. Mit der Zuckerinjektion werden alle restlichen Medikamentenanteile aus dem Plasma intrazellulär eingeschleust. Bereits nach der ersten Behandlung kommt es beispielsweise zu einer deutlichen Schmerzreduktion. Eine Resistenzentwicklung ist wegen der sehr kurzen Therapiedauer und dem niedrigen Plasmaspiegel bei dieser „Trägermethode” extrem unwahrscheinlich.

Therapiedauer:
IPT wird je nach dem Gesundheitszustand des Patienten einmal pro Woche durchgeführt. Für die eigentliche “IPT”-Behandlung mit einer Voruntersuchung ist etwas über 1 Stunde anzusetzen. Nach der Stabilisierung des Kreislaufs und des Blutzuckerwertes erhält der Patient eine weitere Infusion für 2 Stunden und bleibt unter ärztlicher Beobachtung. Vor der Entlassung erfolgt erneut eine körperliche Untersuchung inkl. Blutdruck, Blutzuckermessung. Die Medikamentenzusammenstellung variiert je nach Erkrankung. Die gesamte Therapiedauer beträgt etwa 3,5 Stunden.

Anzahl der Behandlungen:
Kein starres Schema, als Richtlinie gilt 6 Behandlungszyklen, dann 3 Wochen Pause mit Laborkontrolle und anschließend 3 Nachbehandlungen als Therapieabschluss.

Kosten:
Die Abrechnung erfolgt nach GOÄ und beläuft sich auf etwa 400.- Euro pro Behandlung, zuzüglich Medikamente. Die Kosten werden von den Kassen in der Regel nicht übernommen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Praxis Dr. Heinrich Nemec

Dr. med. Heinrich Nemec

Privatärztliche Praxis
Kaiser-Friedrich-Promenade 26
61348 Bad Homburg
Tel.: 06172-868233
Fax: 06172-868234
www.docnemec.de

Dr. med. Heinrich Nemec

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Fax: 06172-868234
www.docnemec.de

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Einladung Patienten Online-Vortrag:


22. January 2009

Liebe Forumsmitglieder,

herzlich möchten wir Sie zu unserem kostenlosen Online-Vorträgen einladen.

Melden Sie sich jetzt für folgendes Vortrag an:

Darm gesund - alles gesund! Mit Frau Gabriele Waldmann um 19 Uhr.

Etwa ein Drittel der Bevölkerung leidet an unklaren Bauchbeschwerden. Völlegefühl, Blähungen, Durchfall und Verstopfung sind nur einige wenige Beispiele. Mit seinen ca. 400 qm stellt der Darm die größte Kontaktfläche zur Umwelt dar und ist gleichzeitig unser größtes Immunorgan. Denn im Darm befinden sich nahezu 80 % aller Immunzellen. Gewinnen Sie anhand des Vortrages einen Einblick in die Funktion des Darms und erfahren Sie, warum ein Darm mehr ist als nur ein Ausscheidungsorgan.   

Jeder, der sich für gesundheitliche Themen interessiert, kann daran teilnehmen.

Hier können Sie sich kostenlos anmelden.

www.medivere.de

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