Archiv der Kategorie „Nitrosativer und oxidativer Stress“

Indikationen zum Ausschluss des nitrosativen Stresses


25. April 2008

Auch wenn der „nitrosative Stress“ noch keinen Eingang in die schulmedizinische Denkweise gefunden hat, so sind die aus der Grundlagenforschung gewonnen Daten beeindruckend. 86.000 Fundstellen zum Suchbegriff „nitric oxide“ sprechen eine eindeutige Sprache.

Die komplexen Funktionsstörungen, die sich auf zellulärer und mitochondrialer Ebene abspielen, führen zu Symptomen, die für Multisystemerkrankungen wie dem chronischen
Müdigkeitssyndrom, der multiplen Chemikalienempfindlichkeit, Fibromyalgie, post-traumatischen Stresserkrankungen und chronischen, bzw. chronifizierten Infektionen wie der Borreliose oder EBV typisch sind. Die zelluläre Hypoxie führt zu einem chronischem Energiedefizit und ausgedehnten Stoffwechselstörungen. Dies trifft besonders stark energiebedürftige Organe wie das zentrale Nervensystem und die Muskulatur. Die unzureichende Energiekapazität äußert sich in einer extremen physischen und psychischen Erschöpfung mit immer länger werdenden Erholungsphasen. Das Konzentrationsvermögen ist äußerst eingeschränkt, Ausdauerleistungen sind kaum mehr möglich. Die Betroffenen leiden unter einer chronischen Immuninsuffizienz mit rezidivierenden therapieresistenten Infekten. Hier finden Sie die Indikationen auf einen Blick!
Bisherige Untersuchungsverfahren waren nicht in der Lage, die komplexe Auswirkung des nitrosativen Stresses auf zellulärer und mitochondrialer Ebene zu erfassen. Neuere Untersuchungsverfahren, die in der Labordiagnostik eine hohe personelle und apparative Ausstattung erfordern, sind in der Lage nitrosativen Stress zu detektieren. Damit stehen erstmalig objektive und reproduzierbare Laborparameter für bislang als psychisch oder psychosomatisch bedingte Erkrankungen zur Verfügung, aus denen sich auch neue therapeutische Leitlinien ergeben. Laufend aktualisierte Information, Videoclips, Diskussionsrunden und Live-Events sowie eine Arzt- und Therapeutensuche rund um das Thema finden Sie unter www.nitrostress.de