Archiv der Kategorie „Allgemein“

Hepatitis-C: Mangelnde Hygiene gefährdet Patienten!


1. Oktober 2008

Eigentlich geht jeder Patient davon aus, dass die Hygiene-Vorschriften in Arztpraxen, aber auch in Fußpflegepraxen und anderen medizinischen Einrichtungen eingehalten werden. Die Einhaltung allgemeiner hygienischen Maßnahmen ist der beste Schutz vor einer Übertragung von Hepatitis-C-Viren und anderen Krankheitserregern!

Dass diese Hygienevorschriften aber nicht immer so genau beachtet werden, zeigt ein aktueller Bericht, der auf www.hepatitis-care.de veröffentlicht wurde. Dieses konkrete Beispiel macht einmal mehr deutlich, dass das Risiko für eine Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus größer ist als allgemein angenommen. Und Katzwinkel kann überall sein.
Doch was ist, wenn man selbst die Befürchtung hat, sich in früheren Jahren möglicherweise infiziert zu haben? Gerade dann ist die Abklärung unspezifischer Symptome wie Müdigkeit oder Depressionen wichtig, um der Ursache exakt auf den Grund zu gehen. Dazu gehören auch Blutuntersuchungen. Schon leicht erhöhte GPT-Werte können ein Hinweis auf eine Infektion sein. Patienten, die keinen offensichtlichen Risikofaktor für eine Hepatitis-C-Infektion haben, werden oft nicht systematisch auf mögliche Infektionen untersucht. Hier ist der Patient gefordert, eine weitergehende Diagnostik einzufordern (s. "Leber" Seite 3), ein Vorgehen, das von führenden Leberspezialisten, der Deutschen Leberstiftung e.V. und der Deutschen Leberhilfe e.V. unterstützt wird. Auch das Robert-Koch-Institut betont: Schon geringe Erhöhung der Leberwerte können auf eine Hepatitis-Infektion hinweisen und müssen abgeklärt werden.

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„Verbraucherschutz auf Kosten der Tradition?“


30. September 2008

Die Auswirkungen der EU-Gesetzgebung auf die nationale Gesundheitspolitik nehmen weiterhin und stetig zu. Gemeinsam entwickeln die nationalen Gesundheitsbehörden eine integrierte Gesundheitsstrategie für Europa, die auch vor der CAM (Complementary and Alternative Medicine), also der Naturheilkunde in all ihren Facetten, nicht Halt macht.

Unter dem Motto „Naturmedizin im vereinten Europa - quo vadis?“ findet am Samstag, den 1. November 2008, zum dritten Mal in Frankfurt am Main ein europäisches Symposium statt. Das diesjährige Schwerpunktthema lautet: „Verbraucherschutz auf Kosten der Tradition?“

Unumstritten hoch und weiterhin steigend ist das Interesse an komplementär-alternativmedizinischer Behandlung in Deutschland. Seit Jahren ist jedoch von verschiedenen Seiten unter dem Stichwort Verbraucherschutz eine systematisch angelegte Verdrängungsstrategie gegenüber CAM erkennbar. Karl- Heinz Sekatsch-Winkelmann von der Bundesarbeitsgemeinschaft Patientenstellen wird die Situation aus Sicht der deutschen Patienten und Verbraucher darstellen.
Colette Pradelle, Vorsitzende des Patientenverbands für Anthroposophische Medizin (APMA) in Frankreich und Mitglied der Europäischen Föderation von Patientenverbänden für die Anthroposophische Medizin (EFPAM) wird unter dem Thema „Verantwortliche Patienten, engagierte Verbraucher“ die aktuelle Situation und die Arbeit eines Patientenverbands im westlichen Nachbarland aufzeigen.
Igors Kudrjavcevs von der Universität Riga wird den aktuellen Status der CAM in Osteuropa beisteuern. Schließlich wird auch die Zukunft der CAM-Arzneimittel am Beispiel der Homöopathie ein Thema darstellen.

Im Rahmen dieses Symposiums soll ein vereinfachter Austausch von Informationen und kompetentem Networking ermöglicht werden. Der bisherige Erfolg der Veranstaltungsreihe „CAM in Europe- quo vadis?“ beruht auf der interdisziplinären Ausrichtung, die Grenzen überschreitende Funktion hat. Auch dieses Mal stellt das ANME-Symposium ein aktuelles Forum der europäischen Naturmedizin dar und bildet die aktuelle Position der CAM im europäischen Spannungsfeld zwischen Gesundheitspolitik und –versorgung ab. Als Teilnehmer haben sich Mitglieder des EU-Parlaments, Gesundheitspolitiker, Wissenschaftler und Naturheilkundler aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland angemeldet. Teilnehmen kann aber auch jeder naturheilkundlich interessierte bzw. tätige Arzt, Apotheker, Heilpraktiker oder Verbandsvertreter.

Das Symposium findet im Hotel Monopol in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Bahnhofs statt. Das Symposium beginnt am Samstag, den 1. November 2008 um 9.15 Uhr und endet gegen 17.00 Uhr. Die Teilnahme kostet € 110,- pro Person.

Die Association of Natural Medicine in Europe e.V. (ANME) ist eine NGO (Nichtregierungsorganisation) und versteht sich als ein Netzwerk, das sich für die Naturheilkunde bzw. komplementäre und alternative Medizin (CAM) europaweit einsetzt. ANME besteht aus naturmedizinisch ausgerichteten Organisationen, biologisch-pharmazeutischen Unternehmen und naturheilkundlich arbeitenden Therapeuten in ganz Europa, gemeinsam eine starke Position für die Naturheilkunde in Europa aufzubauen, die Zukunft der Naturmedizin in Europa zu gestalten und zu festigen.

Association of Natural Medicine in Europe e.V.

Presseinformation

Erkrankungen des Hormonsystems aus naturheilkundlicher Sicht


30. September 2008

Die UNION DEUTSCHER HEILPRAKTIKER (UDH), Landesverband Hessen e.V., veranstaltet am Samstag, den 8. November 2008, das 4. Heilpraktiker-Symposium im Congress Park Hanau. In diesem Jahr steht das Schwerpunktthema „Erkrankungen des Hormonsystems aus naturheilkundlicher Sicht“ auf dem Programm.

Es ist bekannt, dass Nervensystem, Hormonsystem und Psyche eng miteinander verknüpft sind. Deshalb werden oft Heilpraktiker und naturheilkundliche Ärzte und Therapeuten auf Grund von Beschwerden in diesen Bereichen konsultiert. Die endokrinen Drüsen beeinflussen und steuern sich gegenseitig. Diese besondere Komplexität erfordert eine Erweiterung und Vertiefung des Wissens um alte und bewährte so wie neue Therapieansätze.

Die UNION DEUTSCHER HEILPRAKTIKER, als einer der mitgliederstärksten Heilpraktikerverbände in Deutschland, zeigt mit diesem Symposium Wege und Therapien auf, Erkrankungen des Hormonsystems zu lindern oder besser noch Heilerfolge zu erzielen. Angesprochen werden alle Heilpraktiker, naturheilkundlich arbeitenden Ärzte und Therapeuten im Raum Frankfurt / Fulda / Darmstadt / Mainz / Wiesbaden / Würzburg.

Auf dem von 9.00 bis 18.00 Uhr terminierten Programm stehen dazu 11 Vorträge und Workshops u. a. zu Themen wie „Männerheilkunde in der Naturheilpraxis“, „Die Schilddrüse, das unbekannte Organ“ oder „Hormone und Hormontherapie aus anthroposophischer Sicht“, die den Teilnehmern einen regen Gedankenaustausch garantieren.

Parallel zum Symposium findet eine Ausstellung statt, in deren Rahmen sich biologisch-pharmazeutische und medizinisch-technische Unternehmen mit ihren Mitteln, Therapien und Produktentwicklungen präsentieren. Im direkten Gespräch können dort zwischen Therapeut und Hersteller weitere Erfahrungen und Erkenntnisse der Naturheilkunde ausgetauscht werden.

Die Union Deutscher Heilpraktiker (UDH) ist ein Fachverband für Naturheilverfahren. Mit bundesweit über 5.700 Mitgliedern ist sie einer der führenden Heilpraktikerverbände in Deutschland.

UNION DEUTSCHER HEILPRAKTIKER e.V. Landesverband Hessen

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