„Verbraucherschutz auf Kosten der Tradition?“


30. September 2008

Die Auswirkungen der EU-Gesetzgebung auf die nationale Gesundheitspolitik nehmen weiterhin und stetig zu. Gemeinsam entwickeln die nationalen Gesundheitsbehörden eine integrierte Gesundheitsstrategie für Europa, die auch vor der CAM (Complementary and Alternative Medicine), also der Naturheilkunde in all ihren Facetten, nicht Halt macht.

Unter dem Motto „Naturmedizin im vereinten Europa - quo vadis?“ findet am Samstag, den 1. November 2008, zum dritten Mal in Frankfurt am Main ein europäisches Symposium statt. Das diesjährige Schwerpunktthema lautet: „Verbraucherschutz auf Kosten der Tradition?“

Unumstritten hoch und weiterhin steigend ist das Interesse an komplementär-alternativmedizinischer Behandlung in Deutschland. Seit Jahren ist jedoch von verschiedenen Seiten unter dem Stichwort Verbraucherschutz eine systematisch angelegte Verdrängungsstrategie gegenüber CAM erkennbar. Karl- Heinz Sekatsch-Winkelmann von der Bundesarbeitsgemeinschaft Patientenstellen wird die Situation aus Sicht der deutschen Patienten und Verbraucher darstellen.
Colette Pradelle, Vorsitzende des Patientenverbands für Anthroposophische Medizin (APMA) in Frankreich und Mitglied der Europäischen Föderation von Patientenverbänden für die Anthroposophische Medizin (EFPAM) wird unter dem Thema „Verantwortliche Patienten, engagierte Verbraucher“ die aktuelle Situation und die Arbeit eines Patientenverbands im westlichen Nachbarland aufzeigen.
Igors Kudrjavcevs von der Universität Riga wird den aktuellen Status der CAM in Osteuropa beisteuern. Schließlich wird auch die Zukunft der CAM-Arzneimittel am Beispiel der Homöopathie ein Thema darstellen.

Im Rahmen dieses Symposiums soll ein vereinfachter Austausch von Informationen und kompetentem Networking ermöglicht werden. Der bisherige Erfolg der Veranstaltungsreihe „CAM in Europe- quo vadis?“ beruht auf der interdisziplinären Ausrichtung, die Grenzen überschreitende Funktion hat. Auch dieses Mal stellt das ANME-Symposium ein aktuelles Forum der europäischen Naturmedizin dar und bildet die aktuelle Position der CAM im europäischen Spannungsfeld zwischen Gesundheitspolitik und –versorgung ab. Als Teilnehmer haben sich Mitglieder des EU-Parlaments, Gesundheitspolitiker, Wissenschaftler und Naturheilkundler aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland angemeldet. Teilnehmen kann aber auch jeder naturheilkundlich interessierte bzw. tätige Arzt, Apotheker, Heilpraktiker oder Verbandsvertreter.

Das Symposium findet im Hotel Monopol in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Bahnhofs statt. Das Symposium beginnt am Samstag, den 1. November 2008 um 9.15 Uhr und endet gegen 17.00 Uhr. Die Teilnahme kostet € 110,- pro Person.

Die Association of Natural Medicine in Europe e.V. (ANME) ist eine NGO (Nichtregierungsorganisation) und versteht sich als ein Netzwerk, das sich für die Naturheilkunde bzw. komplementäre und alternative Medizin (CAM) europaweit einsetzt. ANME besteht aus naturmedizinisch ausgerichteten Organisationen, biologisch-pharmazeutischen Unternehmen und naturheilkundlich arbeitenden Therapeuten in ganz Europa, gemeinsam eine starke Position für die Naturheilkunde in Europa aufzubauen, die Zukunft der Naturmedizin in Europa zu gestalten und zu festigen.

Association of Natural Medicine in Europe e.V.

Presseinformation

Erkrankungen des Hormonsystems aus naturheilkundlicher Sicht


30. September 2008

Die UNION DEUTSCHER HEILPRAKTIKER (UDH), Landesverband Hessen e.V., veranstaltet am Samstag, den 8. November 2008, das 4. Heilpraktiker-Symposium im Congress Park Hanau. In diesem Jahr steht das Schwerpunktthema „Erkrankungen des Hormonsystems aus naturheilkundlicher Sicht“ auf dem Programm.

Es ist bekannt, dass Nervensystem, Hormonsystem und Psyche eng miteinander verknüpft sind. Deshalb werden oft Heilpraktiker und naturheilkundliche Ärzte und Therapeuten auf Grund von Beschwerden in diesen Bereichen konsultiert. Die endokrinen Drüsen beeinflussen und steuern sich gegenseitig. Diese besondere Komplexität erfordert eine Erweiterung und Vertiefung des Wissens um alte und bewährte so wie neue Therapieansätze.

Die UNION DEUTSCHER HEILPRAKTIKER, als einer der mitgliederstärksten Heilpraktikerverbände in Deutschland, zeigt mit diesem Symposium Wege und Therapien auf, Erkrankungen des Hormonsystems zu lindern oder besser noch Heilerfolge zu erzielen. Angesprochen werden alle Heilpraktiker, naturheilkundlich arbeitenden Ärzte und Therapeuten im Raum Frankfurt / Fulda / Darmstadt / Mainz / Wiesbaden / Würzburg.

Auf dem von 9.00 bis 18.00 Uhr terminierten Programm stehen dazu 11 Vorträge und Workshops u. a. zu Themen wie „Männerheilkunde in der Naturheilpraxis“, „Die Schilddrüse, das unbekannte Organ“ oder „Hormone und Hormontherapie aus anthroposophischer Sicht“, die den Teilnehmern einen regen Gedankenaustausch garantieren.

Parallel zum Symposium findet eine Ausstellung statt, in deren Rahmen sich biologisch-pharmazeutische und medizinisch-technische Unternehmen mit ihren Mitteln, Therapien und Produktentwicklungen präsentieren. Im direkten Gespräch können dort zwischen Therapeut und Hersteller weitere Erfahrungen und Erkenntnisse der Naturheilkunde ausgetauscht werden.

Die Union Deutscher Heilpraktiker (UDH) ist ein Fachverband für Naturheilverfahren. Mit bundesweit über 5.700 Mitgliedern ist sie einer der führenden Heilpraktikerverbände in Deutschland.

UNION DEUTSCHER HEILPRAKTIKER e.V. Landesverband Hessen

Presseinformation

Allergie und Klimawandel: Veränderte Pollenflugzeiten durch globale Erderwärmung


30. September 2008

Pollenflugkalender

Aktueller Pollenflug-Kalender ab sofort erhältlich von Siemens Healthcare Diagnostics

Die Auswirkungen des allgegenwärtigen Klimawandels werden auch aus allergologischer Sicht immer deutlicher. So verlängert sich die Zeit des Pollenflugs durch die globale Erderwärmung spürbar. Neben einer nach vorne verschobenen Pollensaison der Frühblüher (z.B. Bäume) und Sommerblüher (z.B. Gräser) steigt zusätzlich im Herbst die Pollenbelastung, beispielsweise durch Kräuter, an.
Dazu tragen auch neue Allergene eingeschleppter Pflanzen bei. Ein solcher Neophyt ist der Spätblüher Ambrosia, auch als Ragweed oder Traubenkraut bekannt. Ursprünglich aus den Vereinigten Staaten stammend, breitet sich Ambrosia in ganz Europa immer weiter aus. In den USA gilt Ambrosia als das wichtigste Pollenallergen; es ist wesentlich aggressiver als die in Europa weitverbreiteten Baum- und Gräserpollen.
Diese Veränderungen im Pollenflug illustriert unser neu gestalteter Kalender für Deutschland: In ansprechendem Design fasst er die Perioden des Pollenflugs der wichtigsten Allergene zusammen und begleitet Pollenallergiker durch die Saison. Mit Blick auf die zunehmende Verbreitung von Ambrosia haben wir dieses immer wichtiger
werdende Allergen in den Pollenflug-Kalender integriert.
Auf der Rückseite des Pocketguides im Postkartenformat sind die allergischen Kreuzreaktionen zusammengefasst. Ein nützlicher Wegweiser für die Differenzialdiagnostik.
Großes Allergenmenü auf IMMULITE®

Für die IMMULITE 3gAllergy Systeme steht eine Palette von mehr als 450 hochspezifischen Allergenen zur Verfügung. Neben klassischen Einzel- und Gruppenallergenen umfasst das Menü innovative Kohlenhydratmarker zum Nachweis der Immunreaktion gegen CCD-Epitope pflanzliche Proteine und exakt charakterisierte molekulare Allergene, die eine Allergendifferenzierung auf Ebene der Einzelproteine ermöglichen. Gerne stellen wir Ihnen die IMMULITE 3gAllergy Systeme näher vor.

Für weitere Informationen rund um Allergie und Autoimmundiagnostik sowie die Zusendung des Pollenflug-Kalenders kontaktieren Sie uns bitte über die nachfolgende Adresse oder über das Internet.

Jürgen W. Große
Medical Marketing Allergie & Autoimmun
www.siemens.com/diagnostics

Hier erfahren Sie mehr zu Möglichkeiten in der Allergiediagnostik.